Aufgrund der hohen Zuschauerzahlen nimmt die gestern zusätzlich eingerichtete Unfallhilfsstelle auf dem Münsterplatz auch heute wieder ihren Dienst auf. Die Wetterlage hat sich ebenso wenig wie die Zuschauerdichte geändert, sodass der Stab des Sanitätsdienstes beschloss, auch am dritten Tag der Feierlichkeiten eine zusätzliche UHS aufzustellen. Eine gewisse Flexibilität und Dynamik seitens der Hilfsorganisationen sind in einem Einsatz wie diesem unabdingbar.
Heute sind – wie in den letzten Tagen auch – knapp 200 ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfallhilfe im Einsatz. Bis 15:00 Uhr wurden ca.90 Hilfeleistungen an den insgesamt 17 Unfallhilfsstellen aller drei Hilfsorganisationen registriert. Es handelte sich vorwiegend um kleinere Versorgungen. Lediglich acht Patienten mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Darüber hinaus konnte der Führungsstab einmal bei der Zusammenführung eines vermissten Kindes und seinen Eltern behilflich sein.
Inzwischen ist die Gegendemonstration zum „Tag der Deutschen Einheit“ beendet. Ohne größere Zwischenfälle marschierten 400 – 750 Personen (Angaben unterschiedlich) zum Bertha-von-Suttner Platz und versammelten sich dort zu einer Kundgebung. Der General-Anzeiger-Bonn berichtete über zwei Rauchbomben, die aus der Menge der Demonstranten hervorgegangen sein sollen. Aus sanitätsdienstlicher Sicht musste man nicht einschreiten. DS
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