Montag, 3. Oktober 2011

Das Fest ist vorbei - Alles blieb friedlich und ohne große Zwischenfälle

Der letzte Tag des Deutschlandfestes hat durch die heutigen Programm-attraktionen, insbesondere der Festparade, noch einmal zu einer gestiegenen Besucherzahl geführt. Dennoch blieb es bei der Tendenz der vergangen Festtage - gute Stimmung, ausgeglichenes Publikum und wenig Arbeit für den Sanitätsdienst.
Es gab im wesentlichen nur leichtere Verletzungen, die zum großen Teil in den Unfallhilfsstellen behandelt werden konnten.

Insgesamt wurde in 180 Fällen Hilfe geleistet. 38 dieser Hilfeleistungen bestanden in Kleinstmaßnahmen wie der Ausgabe von Pflastern oder ähnlichem.
128 leicht verletzte Festbesucher stellten die größte Zahl der Einsätze dar und nur in 5 Fällen lagen gravierende Zwischenfälle vor.

Soweit wir heute um 17.00 Uhr höhere Zahlen in unserem Blog veröffentlicht haben, müssen diese wegen eines Übermittlungsfehlers zwischen den Unfallhilfsstellen und dem Stab leider korrigiert werden. Hierfür bitten wir um Entschuldigung.

Für den gesamten Festverlauf kann eine vorläufige Gesamtzahl von 421 Hilfeleistungen  (Stand 3.10. - 21.00 Uhr) mitgeteilt werden.

An allen Tagen gab es keinerlei schwere oder lebensbedrohliche Zwischenfälle, so dass wir aus Sicht des Sanitätsdienstes von einer außergewöhnlich ruhigen Veranstaltung berichten können.

Die erstmals durchgeführte Kooperation der drei Bonner Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe hat sich bei dieser Veranstaltung sehr gut bewährt. Durch die gemeinsame Einsatzleitung und die Besetzung einer großen Zahl von Unfallhilfsstellen durch Mitarbeiter der drei Organisationen konnte in allen Festbereichen stets eine präsente Sanitätsversorgung gewährleistet werden. So war es möglich, verletzten Festbesuchern schnellstmöglich die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

Ein weiterer Zwischenstand: Einsatzzahlen per 17.00 Uhr

Der dritte Veranstaltungstag war bisher voll mit Attraktionen und hat zu einer weiter gestiegenen Zahl von Besuchern geführt. In Folge dessen sind auch die Einsatzzahlen des Sanitätsdienstes weiter angestiegen. 
Bis 17.00 Uhr gab es heute insgesamt 288 Einsätze. Neben 63 Kleinstmaßnahmen wie der Ausgabe von Pflastern gab es 196 Hilfeleistungen von geringer medizinischer Bedeutung, aber auch 32 gravierendere Zwischenfälle. 12 Patienten wurden mit dem Krankenwagen, 19 Patienten mit dem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Die meiste Arbeit hatten die Mitarbeiter der Unfallhilfsstelle im Hofgarten.(chs)

Viele Köche verderben nicht immer den Brei

Nicht nur die für alle Besucher erkennbare Präsenz der Sanitäter war für die drei großen Hilfsorganisationen in Bonn eine ungewohnte Herausforderung. Ihre Mitarbeiter mussten über die drei Einsatztage umfassend verpflegt werden. Wegen der hohen Temperaturen war zudem eine große Menge an Getränken erforderlich, um die körperliche Einsatzbereitschaft der insgesamt fast 200 Sanitätsmitarbeiter aufrecht zu erhalten.
In der Realschule Beuel hatten die Versorgungseinheiten der Johanniter-Unfallhilfe und des Malteser-Hilfsdienstes ihre Feldküche aufgebaut und verpflegten von dort mit 8 Köchen alle Unfallhilfsstellen und die Einsatzleitung in der Hauptfeuerwache. Weitere 12 Mitarbeiter sorgten für die rechtzeitige Verteilung des Essens an die verschiedenen Unfallhilfsstellen im ganzen Veranstaltungsbereich. An den drei Veranstaltungstagen wurden jeweils mittags und abends bis zu 240 warme Mahlzeiten gekocht. Die hierzu benötigten Zutaten machen deutlich, welcher Aufwand zu bewältigen war. Hier ein Auszug aus der „Einkaufsliste“ der Küche:
-         310 kg Fleisch der verschiedensten Sorten,
-          160 kg Kartoffeln
-          60 kg Reis
Hinzu kamen 355 l Kaltgetränke. Um die Kocher in der Feldküche zu betreiben, waren 16 Flaschen Flüssiggas erforderlich.



Hohe Besucherzahlen und Hitze sorgen zunehmend für Hilfeleistungen

Zur Festparade ist es in der letzten Stunde in der Innenstadt sehr voll geworden. Dies und die hohen Temperaturen sorgen für ein zunehmendes Aufkommen von Hilfeleistungen und Rettungseinsätzen. Die mobilen Erstversorgungstrupps (EVT) werden um Rathaus und Münsterplatz vermehrt eingesetzt, weil die Rettungswagen nur langsam durch die Menschenmassen zu den Verletzten gelangen. Aktuell gab es unter anderem Einsätze wegen Kreislaufstörungen, Insektenstichen und wegen Komplikationen bei fortgeschrittener Schwangerschaft. (chs)

Zusätzliche Unfallhilfsstelle hat sich bewährt

Aufgrund der hohen Zuschauerzahlen nimmt die gestern zusätzlich eingerichtete Unfallhilfsstelle auf dem Münsterplatz auch heute wieder ihren Dienst auf. Die Wetterlage hat sich ebenso wenig wie die Zuschauerdichte geändert, sodass der Stab des Sanitätsdienstes beschloss, auch am dritten Tag der Feierlichkeiten eine zusätzliche UHS aufzustellen. Eine gewisse Flexibilität und Dynamik seitens der Hilfsorganisationen sind in einem Einsatz wie diesem unabdingbar.
Heute sind – wie in den letzten Tagen auch – knapp 200 ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfallhilfe im Einsatz. Bis 15:00 Uhr wurden ca.90 Hilfeleistungen an den insgesamt 17 Unfallhilfsstellen aller drei Hilfsorganisationen registriert. Es handelte sich vorwiegend um kleinere Versorgungen. Lediglich acht Patienten mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Darüber hinaus konnte der Führungsstab einmal bei der Zusammenführung eines vermissten Kindes und seinen Eltern behilflich sein.
Inzwischen ist  die Gegendemonstration zum „Tag der Deutschen Einheit“ beendet. Ohne größere Zwischenfälle marschierten 400 – 750 Personen (Angaben unterschiedlich) zum Bertha-von-Suttner Platz und versammelten sich dort zu einer Kundgebung. Der General-Anzeiger-Bonn berichtete über zwei Rauchbomben, die aus der Menge der Demonstranten hervorgegangen sein sollen. Aus sanitätsdienstlicher Sicht musste man nicht einschreiten. DS

Die Stadt füllt sich - Die Unfallhilfsstellen sind alle besetzt

Nachdem die Absperrmaßnahmen zur Sicherheit der Politiker in der Bonner Innenstadt aufgehoben worden sind, konnten auch die dortigen Unfallhilfsstellen wieder besetzt werden. Rechtzeitig mit dem zunehmenden Besucherstrom in den Hofgarten stehen auch die Sanitäter in der Unfallhilfsstelle vor der Universität wieder in den Startlöchern für medizinische Hilfeleistungen aller Art. 14 Sanitäter der Johanniter-Unfall-Hilfe und ein Notarzt  sowie ein mobiler Erstversorgungstrupp sorgen an diesem Besucherbrennpunkt für das Wohlbefinden der Gäste des Deutschlandfestes.

Neben dem Rathaus auf dem Bischofsplatz verrichtet die gleiche Zahl von Helfern des Roten Kreuzes ihren Dienst. Deren räumlicher Einsatzschwerpunkt liegt auf dem Markt, wo auch heute wieder eine große Zahl von Besuchern der Konzerte auf der WDR-Bühne erwartet wird.

Die große Bühne auf dem Münsterplatz und dessen Umgebung wird durch zwei Unfallhilfsstellen versorgt.  Am Martinsplatz hinter der Münsterkirche sind  14 Mitarbeiter der Malteser aus Bad Honnef für Hilfeleistungen bereit. Unmittelbar hinter der Bühne vor dem Postamt sind weitere drei Malteser eingesetzt. CHS

Sanitätsdienst vor großer Herausforderung am Tag der Deutschen Einheit

Zum Auftakt des Tages der Deutschen Einheit findet zur Zeit in der Kreuzkirche in Bonn ein Festgottesdienst statt. Neben zahlreichen prominenten Gästen werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff erwartet. Am Nachmittag findet ein Festumzug mit mehr als 2500 Teilnehmern  durch die Bonner Innenstadt statt.
Durch den hohen politischen Besuch wurde seitens der Polizei auch Auflagen an den Sanitätsdienst gestellt. Die Mitarbeiter des Sanitätsdienstes wurden mit speziellen Ausweisen ausgestattet, die Unfallhilfsstellen mussten in der Nacht zum Montag geräumt werden. Ein ähnliches Ausmaß an Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld einer Veranstaltung hat es seit dem Weggang der Bundesregierung aus Bonn für die Hilfsorganisationen nicht mehr gegeben. Dennoch wird den Gästen durch ein ausgereiftes Konzept und eine gute Vorbereitung ein hohes Maß an Sicherheit während allen Veranstaltungen zukommen. DS

Der zweite Tag des Deutschlandfestes verlief für den Sanitätsdienst ruhig

Trotz der hohen Zahl an Besuchern von mehr als 200.000 blieb die Zahl der Hilfeleistungen des Sanitätsdienstes auch am gestrigen “NRW-Tag“ verhältnismäßig gering.
Die fast 200 eingesetzten Sanitäter der drei Hilfsorganisationen Deutschem Roten Kreuz, Malteser-Hilfsdienst und Johanniter-Unfall-Hilfe konnten an den 15, im gesamten Veranstaltungsbereich verteilten Unfallhilfsstellen insgesamt 193 Personen Hilfe leisten.

In den meisten Einsatzfällen handelte es sich um leichtere Blessuren. Die hohen Temperaturen führten zudem zu Kreislaufproblemen bei einigen Personen.

Wegen des großen Andrangs bei den Konzerten in der Innenstadt verlegte der Sanitätsdienst am frühen Abend zwei Unfallhilfsstellen aus den Bereichen, in denen Abends keine Veranstaltungen stattfanden, in die Nähe der Veranstaltungs-plätze der Innenstadt. So konnte von dort die Versorgung der Konzertbesucher noch verbessert werden.

Für den heutigen „Tag der Deutschen Einheit“ erwarten die Sanitäter erneut hohe Besucherzahlen. Zudem richtet sich der Sanitätsdienst auf alle Eventualitäten im Zusammenhang mit den erwarteten Demonstrationen und Absperrmaßnahmen ein.

Die Pressestelle in der Sanitäts-Einsatzleitung wird Sie über die laufenden Entwicklungen so schnell wie möglich unterrichten. Für Anfragen, O-Töne und Fotos stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

                  Ansprechpartner: C. Horst Schroeder, Tel. 0172/2510013
CHS

Sonntag, 2. Oktober 2011

Aktuelle Zahl der Hilfeleistungen des Sanitätsdienstes per 19.00 Uhr

93 Hilfeleistungen wurden bis 19.00 Uhr durch den Sanitätsdienst beim Deutschlandfest erbracht. Es waren im wesentlichen kleinere Verletzungen und hitzebdingte Kreislaufprobleme, jedoch keine gravierenden Zwischenfälle. Die bereits gestern deutlich gewordene Tendenz eines friedlichen und ungestörten Festverlaufs hat sich somit auch heute bei einer deutlich höheren Zahl von Besuchern fortgesetzt. CHS

Die offizielle Bilanz der Stadt zur Halbzeit des Festes

Die erste Pressekonferenz der Stadt zur Halbzeit des Festes machte deutlich, dass alle beteiligten Institutionen den friedlichen und ungestörten Verlauf des Festes bestätigen. http://www.bonn2011.de/newsansicht/das-deutschlandfest-verlaeuft-froehlich-und-entspannt/

Trotz Brand seines Autos zum Dienst

Ein vorbildliches Beispiel für seine Dienstbereitschaft gab am heutigen Morgen ein ehrenamtlicher Rettungsassistent des DRK. Auf dem Weg zum Dienst beim Deutschlandfest geriet auf der Autobahn sein PKW wegen eines technischen Defektes in Brand.  Nachdem das Fahrzeug gelöscht und der erheblich beschädigte Wagen dem Abschleppdienst übergeben war, ließ sich der DRK-Angehörige von einem Kollegen an der Unfallstelle abholen und zu Dienstantritt bringen. Hier verrichtet der pflichtbewusste Mitarbeiter bis zum Abend planmäßig seinen Dienst als Kradfahrer.
Vielen Dank für diese außergewöhnliche Dienstbereitschaft und Pflichterfüllung. CHS
Vollbrand des PKW auf dem Weg zum Sanitätsdienst

Auch die Johanniter sind dabei !



Erste Höhepunkte des Deutschlandfests verlaufen ruhig

Am Abend des 01. Oktobers fanden die ersten großen Highlights des „Tages der Deutschen Einheit“ bzw. des „Nordrhein-Westfalen-Tages“ statt.  Bands wie die „Bläck-Fööss“  oder die Big Band der Bundeswehr erfreuten alle Musikgeschmäcker gleichermaßen. Am heutigen 02.Oktober locken die Deutsch-Pop-Band „Frida Gold“ und „Juli“ die Zuschauer in die Bonner Innenstadt.
Aus Sicht des Sanitätsstabes verläuft die Veranstaltung weiterhin ausgesprochen ruhig.. Die Anzahl und der Schweregrad der Hilfeleistungen hält sich – wie bereits am gestrigen Tag – in Grenzen. Am Münsterplatz wurde kurzfristig eine zusätzliche Unfallhilfsstelle  eingerichtet. Durch diese Maßnahme reagierte der Stab der Hilfsorganisationen auf die  schnell ansteigende Zahl an Besuchern in der Innenstadt  und die zunehmenden hitzebedingten Zwischenfälle. Besondere Vorkommnisse oder Hilfeleistungen der ehrenamtlichen Helfer wurden jedoch bislang nicht gemeldet. DS

Der zweite Tag - Heute wird es voll !

Bis zu 500.000 Besucher erwartet der Veranstalter heute beim "NRW-Tag", dem ersten Höhepunkt des dreitägigen Deutschlandfestes. Schon vor Öffnung der Ausstellungsbereiche wie den Gärten von Villa Hammerschmidt und Palais Schaumburg warteten ein Vielzahl von Besuchern vor den Toren auf Einlass.
Der Sanitätsdienst ist für diesen Ansturm gut gerüstet. 
Die Unfallhilfstellen sind alle besetzt, Kranken- und Rettungswagen sowie die Notärzte stehen bereit, um im Notfall überall schnellstmöglich Hilfe zu leisten. 

Tragischer Tagesbeginn in Bonn ausserhalb der Veranstaltung:
Am Morgen ereignete sich auf der Kölnstraße an der Einmündung der Friedlandstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Bei der Kollision zwischen einem PKW und einem Motorrad kam der Kradfahrer ums leben. Bei diesem Unfall war ein Team der Notfallseelsorge des Malteser-Hilfsdienstes im Einsatz, das während des Deutschlandfestes auf der Blaulichtmeile am Rheinufer einen Informationsstand betreibt. CHS

Aktuelle Nachrichten aus der Einsatzleitung weiterhin ständig in diesem Blog. 

Nie kopflos: Honnefer Malteser helfen beim Deutschlandfest in Bonn

Nie kopflos: Honnefer Malteser helfen beim Deutschlandfest in Bonn

Normalerweise haben Enthauptete ja nichts mehr mit erfolgreicher Erste
Hilfe am Hut. Beim Deutschlandfest in Bonn ist das dieses Jahr anders:
Am Martinsplatz im Schatten des Münsters kommen Sanitäter und die im
3. Jahrhundert wegen ihres Glaubens geköpften Bonner Stadtpatrone
Cassius und Florentius recht gut miteinander zurecht - vielleicht
auch, weil beide für ein standhaftes Bekenntnis zum Glauben stehen.
Denn am Eingang zum Münsterplatz haben die Malteser aus Bad Honnef
sich mit ihrer "UHS" (Unfallhilfsstelle) eingerichtet, um
hilfesuchende Festbesucher medizinisch zu versorgen.

Für die Bad Honnefer Malteser ist es wahrscheinlich das
arbeitsreichste lange Wochenende des Jahres: Bereits am Freitag waren
sie mit 30 Helfern zu einer Schauübung in die Katastrophenschutzschule
in Ahrweiler ausgerückt. Vom 1. bis 3. Oktober betreiben sie mit
jeweils 15 Sanitätern jeweils vom frühen Nachmittag bis in die Nacht
die Unfallhilfsstelle am Martinsplatz. Darüber hinaus fungieren
Honnefer Malteser bei verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des
Deutschlandfests als Sanitätsposten. Im Auge des Orkans leitet
Zugführerin Laura Planko mit ihren Gruppenführern die Sanitätsstation,
während ihr Zugführerkollege Frank Ruppert in der Gesamteinsatzleitung
des Großeinsatzes die Verantwortung für die Kommunikation und den
Funkverkehr übernommen hat.

An der Unfallhilfsstelle begann der Dienst am Samstag eher ruhig.
Einige wenige leichte Blessuren mussten versorgt werden, aber immer
wieder auch Patienten mit ernsteren Erkrankungen, so dass auch die
Behandlung durch den Notarzt und ein Transport ins Krankenhaus
erforderlich wurden. Die in vielen Großeinsätzen vom Kirchentag bis
zur Loveparade erprobten Ehrenamtlichen halfen stets professionell und
nie kopflos - im Gegensatz zu den beiden Heiligen nebenan.

Neben Pflasterkleben und Notfallmedizin bleibt jedoch immer auch Zeit
für alle anderen Anliegen der Festbesucher. Für sie haben die
ehrenamtlichen Helfer immer ein offenes Ohr: Fragen nach dem Standort
der nächsten Toilette, dem Weg zum Rhein oder zum Hauptbahnhof sowie
individuelle Programmhinweise werden hier ebenso geklärt wie die
Frage, wer denn um alles in der Welt die beiden Köpfe sind, die da
zwischen Münsterbasilika und Sanitätszelten etwas unvermittelt am
Boden liegen. Das heißt - eine Frage konnte noch nicht befriedigend
geklärt werden, nämlich: Welcher der beiden Köpfe ist welcher Heilige?
Inzwischen ist aber auch das geklärt: Cassius ist der ohne Bart. AA







Foto: Die Honnefer Malteser-Sanitäter posieren mit dem Heiligen
Cassius für die Kamera. Foto: Terharen/MHD

Samstag, 1. Oktober 2011

Fotos vom ersten - ruhigen - Tag

Alles ruhig bei DRK und MHD
       



Tauchvorführung auf der Blaulichtmeile



Erste Zwischenbilanz: Ruhiger Verlauf des ersten Tages

Mit insgesamt 39 Hilfeleistungen verlief der erste Tag der Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ und der „Nordrhein-Westfalen-Tag“ aus sanitätsdienstlicher Sicht bisher ausgesprochen ruhig. Fast alle Patienten konnten die Unfallhilfsstellen nach kurzer Zeit wieder verlassen. Lediglich zwei Patienten mussten mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Aufgrund des schönen Wetters war das Fest sowohl für die Besucher als auch für die Einsatzkräfte ein angenehmer Tag. CHS

Sanitätsdienst für das Deutschlandfest in den Startlöchern

Heute um 15:00 beginnen  offiziell die dreitägigen Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ und der „Nordrhein-Westfalen-Tag“ in Bonn. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst (MHD) und die Johanniter Unfallhilfe (JUH) sind mit insgesamt  180 Helfern vor Ort, um die sanitätsdienstliche Betreuung der Veranstaltung sicherzustellen. Aufgrund der zu erwartenden guten Wetterverhältnisse,  wird seitens des Veranstalters mit einem hohen Besucheraufkommen gerechnet.

Seit 15:00 Uhr sind die Unfallhilfsstellen der drei Hilfsorganisationen einsatzbereit. Neben Sanitätern, Rettungssanitätern und -assistenten stehen auch drei Notärzte an den Unfallhilfsstellen zur Verfügung. An Orten, an denen eine besonders hohe Besucherzahl erwartet wird, stehen sogenannte Erstversorgungs-Trupps (EVT) zur Verfügung. Drei Helfer rücken jeweils von den Unfallhilfsstellen (UHST) zum Einsatzort aus, führen eine kurze Erstversorgung durch und verbringen die Patienten anschließend mit Hilfe einer Trage in die UHST. Ziel ist es, die Einsatzfahrten von Rettungswagen durch die Menschenmengen auf ein Minimum zu reduzieren.
Das Konzept steht! Wir wünschen allen Besuchern ein interessantes und schönes Wochenende. DS

Freitag, 30. September 2011

Die Nacht der Ehrenamtlichen Helfer hat begonnen

Nachdem in den letzten Tagen die Profis eine Vielzahl von Ausstellungszelten und Pavillons aufgebaut haben, hat nun die Nacht der ehrenamtlichen Zeltbauer begonnen. Die Technik- und Versorgungstrupps der drei Hilfsorganisationen, die ebenso wie die an den drei Veranstaltungstagen eingesetzten Sanitätsmitarbeiter ihren Dienst alle ehrenamtlich verrichten, haben seit dem frühen Abend begonnen, die insgesamt 14 Unfallhilfsstellen im Veranstaltungsgelände aufzubauen und einzurichten. Je nach Größe der Unfallhilfsstelle müssen hier bis zu vier Zelte errichtet und mit Feldbetten bzw. medizinischer Ausstattung versehen werden. 
In der Realschule Bonn-Beuel haben die Versorgungseinheiten der Johanniter bereits ihre Ausrüstung aufgebaut, um von dort die Verpflegung für alle Einsatzkräfte sicherzustellen. Hier werden die warmen Mahlzeiten gekocht, die dann in Warmhaltegefäßen an die einzelnen Standorte des Sanitätsdienstes transportiert werden. Zudem sorgen diese Ehrenamtlichen auch für die ausreichende Bereitstellung von Getränken und kalter Verpflegung, damit keiner der Helfer im Einsatz Hunger und Durst leiden muss. 
Wer zur Hilfe anderer Menschen bereitsteht und hierfür seine Freizeit opfert, während andere feiern, soll mindestens gut verpflegt sein. CHS

Donnerstag, 29. September 2011

1. Pressemitteilung zum Deutschlandfest

Das Bonner Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst (MHD) und die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) aus Bonn werden gemeinsam den Sanitätsdienstes beim großen Deutschlandfest  vom 1. - 3. Oktober durchführen. Diese erstmals in dieser Form praktizierte Zusammenarbeit mit einer gemeinschaftlich besetzten Einsatzleitung stellt sicher, dass an den drei Tagen  im gesamten Festbereich ausreichend Sanitäter und Unfallhilfsstellen vorhanden sind, um der erwarteten großen Zahl von Festbesuchern in kürzester Zeit bei großen und kleinen gesundheitlichen Problemen oder Verletzungen zu helfen.

Über das gesamte Festgebiet von der Innenstadt bis in die Gronau sind 14 Unfallhilfsstellen verteilt, die zum Teil mit Notärzten besetzt sind. In den erwarteten Ballungsräumen in der Innenstadt - vor allem am Münsterplatz, auf dem Markt und im Hofgarten - werden entsprechend große Sanitätsbereiche eingerichtet. Mit speziellen fahrbaren Tragen soll der Transport verletzter Personen aus den vollen Veranstaltungsbereichen in der Innenstadt zu den Unfallhilfsstellen durchgeführt werden. Eventuelle Fahrten mit Rettungswagen durch die Menschenmassen sollen auf diese Weise reduziert werden.

An den drei Tagen werden täglich fast 200 Mitarbeiter der Hilfsorganisationen des DRK, MHD und der JUH Bonn im Einsatz sein. Darüber hinaus werden auch Helfer aus anderen Städten hinzugezogen.
Die Pressestelle für den Sanitätsdienst ist in der Einsatzleitung in der Feuerwache 1 am Lievelingsweg untergebracht.

                                                      Ansprechpartner für die Presse:
                                                      C. Horst Schroeder, Tel. 0172/2510013.

Gerne ermöglichen wir Ihnen auch Besichtigungen der Unfallhilfsstellen oder anderer Einsatzbereiche. Setzen Sie sich hierzu bitte mit der Pressestelle in Verbindung. CHS

Dienstag, 27. September 2011

Willkommen

Der Malteser Hilfsdienst, der DRK-Kreisverband Bonn und die Johanniter-Unfall-Hilfe sind gemeinschaftlich mit dem Sanitätsdienst beim großen Deutschlandfest in Bonn vom 1. - 3. Oktober 2011 beauftragt worden.
In diesem Blog wollen wir Sie über diesen großen Einsatz, den wir an jedem der Veranstaltungstage mit fast 200 Helfern durchführen, so schnell wie möglich über die aktuellen Ereignisse informieren. Die Informationen kommen direkt aus der Einsatzleitung "Sanitätsdienst".