Montag, 3. Oktober 2011

Viele Köche verderben nicht immer den Brei

Nicht nur die für alle Besucher erkennbare Präsenz der Sanitäter war für die drei großen Hilfsorganisationen in Bonn eine ungewohnte Herausforderung. Ihre Mitarbeiter mussten über die drei Einsatztage umfassend verpflegt werden. Wegen der hohen Temperaturen war zudem eine große Menge an Getränken erforderlich, um die körperliche Einsatzbereitschaft der insgesamt fast 200 Sanitätsmitarbeiter aufrecht zu erhalten.
In der Realschule Beuel hatten die Versorgungseinheiten der Johanniter-Unfallhilfe und des Malteser-Hilfsdienstes ihre Feldküche aufgebaut und verpflegten von dort mit 8 Köchen alle Unfallhilfsstellen und die Einsatzleitung in der Hauptfeuerwache. Weitere 12 Mitarbeiter sorgten für die rechtzeitige Verteilung des Essens an die verschiedenen Unfallhilfsstellen im ganzen Veranstaltungsbereich. An den drei Veranstaltungstagen wurden jeweils mittags und abends bis zu 240 warme Mahlzeiten gekocht. Die hierzu benötigten Zutaten machen deutlich, welcher Aufwand zu bewältigen war. Hier ein Auszug aus der „Einkaufsliste“ der Küche:
-         310 kg Fleisch der verschiedensten Sorten,
-          160 kg Kartoffeln
-          60 kg Reis
Hinzu kamen 355 l Kaltgetränke. Um die Kocher in der Feldküche zu betreiben, waren 16 Flaschen Flüssiggas erforderlich.



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