Montag, 3. Oktober 2011

Das Fest ist vorbei - Alles blieb friedlich und ohne große Zwischenfälle

Der letzte Tag des Deutschlandfestes hat durch die heutigen Programm-attraktionen, insbesondere der Festparade, noch einmal zu einer gestiegenen Besucherzahl geführt. Dennoch blieb es bei der Tendenz der vergangen Festtage - gute Stimmung, ausgeglichenes Publikum und wenig Arbeit für den Sanitätsdienst.
Es gab im wesentlichen nur leichtere Verletzungen, die zum großen Teil in den Unfallhilfsstellen behandelt werden konnten.

Insgesamt wurde in 180 Fällen Hilfe geleistet. 38 dieser Hilfeleistungen bestanden in Kleinstmaßnahmen wie der Ausgabe von Pflastern oder ähnlichem.
128 leicht verletzte Festbesucher stellten die größte Zahl der Einsätze dar und nur in 5 Fällen lagen gravierende Zwischenfälle vor.

Soweit wir heute um 17.00 Uhr höhere Zahlen in unserem Blog veröffentlicht haben, müssen diese wegen eines Übermittlungsfehlers zwischen den Unfallhilfsstellen und dem Stab leider korrigiert werden. Hierfür bitten wir um Entschuldigung.

Für den gesamten Festverlauf kann eine vorläufige Gesamtzahl von 421 Hilfeleistungen  (Stand 3.10. - 21.00 Uhr) mitgeteilt werden.

An allen Tagen gab es keinerlei schwere oder lebensbedrohliche Zwischenfälle, so dass wir aus Sicht des Sanitätsdienstes von einer außergewöhnlich ruhigen Veranstaltung berichten können.

Die erstmals durchgeführte Kooperation der drei Bonner Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe hat sich bei dieser Veranstaltung sehr gut bewährt. Durch die gemeinsame Einsatzleitung und die Besetzung einer großen Zahl von Unfallhilfsstellen durch Mitarbeiter der drei Organisationen konnte in allen Festbereichen stets eine präsente Sanitätsversorgung gewährleistet werden. So war es möglich, verletzten Festbesuchern schnellstmöglich die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

Ein weiterer Zwischenstand: Einsatzzahlen per 17.00 Uhr

Der dritte Veranstaltungstag war bisher voll mit Attraktionen und hat zu einer weiter gestiegenen Zahl von Besuchern geführt. In Folge dessen sind auch die Einsatzzahlen des Sanitätsdienstes weiter angestiegen. 
Bis 17.00 Uhr gab es heute insgesamt 288 Einsätze. Neben 63 Kleinstmaßnahmen wie der Ausgabe von Pflastern gab es 196 Hilfeleistungen von geringer medizinischer Bedeutung, aber auch 32 gravierendere Zwischenfälle. 12 Patienten wurden mit dem Krankenwagen, 19 Patienten mit dem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Die meiste Arbeit hatten die Mitarbeiter der Unfallhilfsstelle im Hofgarten.(chs)

Viele Köche verderben nicht immer den Brei

Nicht nur die für alle Besucher erkennbare Präsenz der Sanitäter war für die drei großen Hilfsorganisationen in Bonn eine ungewohnte Herausforderung. Ihre Mitarbeiter mussten über die drei Einsatztage umfassend verpflegt werden. Wegen der hohen Temperaturen war zudem eine große Menge an Getränken erforderlich, um die körperliche Einsatzbereitschaft der insgesamt fast 200 Sanitätsmitarbeiter aufrecht zu erhalten.
In der Realschule Beuel hatten die Versorgungseinheiten der Johanniter-Unfallhilfe und des Malteser-Hilfsdienstes ihre Feldküche aufgebaut und verpflegten von dort mit 8 Köchen alle Unfallhilfsstellen und die Einsatzleitung in der Hauptfeuerwache. Weitere 12 Mitarbeiter sorgten für die rechtzeitige Verteilung des Essens an die verschiedenen Unfallhilfsstellen im ganzen Veranstaltungsbereich. An den drei Veranstaltungstagen wurden jeweils mittags und abends bis zu 240 warme Mahlzeiten gekocht. Die hierzu benötigten Zutaten machen deutlich, welcher Aufwand zu bewältigen war. Hier ein Auszug aus der „Einkaufsliste“ der Küche:
-         310 kg Fleisch der verschiedensten Sorten,
-          160 kg Kartoffeln
-          60 kg Reis
Hinzu kamen 355 l Kaltgetränke. Um die Kocher in der Feldküche zu betreiben, waren 16 Flaschen Flüssiggas erforderlich.



Hohe Besucherzahlen und Hitze sorgen zunehmend für Hilfeleistungen

Zur Festparade ist es in der letzten Stunde in der Innenstadt sehr voll geworden. Dies und die hohen Temperaturen sorgen für ein zunehmendes Aufkommen von Hilfeleistungen und Rettungseinsätzen. Die mobilen Erstversorgungstrupps (EVT) werden um Rathaus und Münsterplatz vermehrt eingesetzt, weil die Rettungswagen nur langsam durch die Menschenmassen zu den Verletzten gelangen. Aktuell gab es unter anderem Einsätze wegen Kreislaufstörungen, Insektenstichen und wegen Komplikationen bei fortgeschrittener Schwangerschaft. (chs)

Zusätzliche Unfallhilfsstelle hat sich bewährt

Aufgrund der hohen Zuschauerzahlen nimmt die gestern zusätzlich eingerichtete Unfallhilfsstelle auf dem Münsterplatz auch heute wieder ihren Dienst auf. Die Wetterlage hat sich ebenso wenig wie die Zuschauerdichte geändert, sodass der Stab des Sanitätsdienstes beschloss, auch am dritten Tag der Feierlichkeiten eine zusätzliche UHS aufzustellen. Eine gewisse Flexibilität und Dynamik seitens der Hilfsorganisationen sind in einem Einsatz wie diesem unabdingbar.
Heute sind – wie in den letzten Tagen auch – knapp 200 ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfallhilfe im Einsatz. Bis 15:00 Uhr wurden ca.90 Hilfeleistungen an den insgesamt 17 Unfallhilfsstellen aller drei Hilfsorganisationen registriert. Es handelte sich vorwiegend um kleinere Versorgungen. Lediglich acht Patienten mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Darüber hinaus konnte der Führungsstab einmal bei der Zusammenführung eines vermissten Kindes und seinen Eltern behilflich sein.
Inzwischen ist  die Gegendemonstration zum „Tag der Deutschen Einheit“ beendet. Ohne größere Zwischenfälle marschierten 400 – 750 Personen (Angaben unterschiedlich) zum Bertha-von-Suttner Platz und versammelten sich dort zu einer Kundgebung. Der General-Anzeiger-Bonn berichtete über zwei Rauchbomben, die aus der Menge der Demonstranten hervorgegangen sein sollen. Aus sanitätsdienstlicher Sicht musste man nicht einschreiten. DS

Die Stadt füllt sich - Die Unfallhilfsstellen sind alle besetzt

Nachdem die Absperrmaßnahmen zur Sicherheit der Politiker in der Bonner Innenstadt aufgehoben worden sind, konnten auch die dortigen Unfallhilfsstellen wieder besetzt werden. Rechtzeitig mit dem zunehmenden Besucherstrom in den Hofgarten stehen auch die Sanitäter in der Unfallhilfsstelle vor der Universität wieder in den Startlöchern für medizinische Hilfeleistungen aller Art. 14 Sanitäter der Johanniter-Unfall-Hilfe und ein Notarzt  sowie ein mobiler Erstversorgungstrupp sorgen an diesem Besucherbrennpunkt für das Wohlbefinden der Gäste des Deutschlandfestes.

Neben dem Rathaus auf dem Bischofsplatz verrichtet die gleiche Zahl von Helfern des Roten Kreuzes ihren Dienst. Deren räumlicher Einsatzschwerpunkt liegt auf dem Markt, wo auch heute wieder eine große Zahl von Besuchern der Konzerte auf der WDR-Bühne erwartet wird.

Die große Bühne auf dem Münsterplatz und dessen Umgebung wird durch zwei Unfallhilfsstellen versorgt.  Am Martinsplatz hinter der Münsterkirche sind  14 Mitarbeiter der Malteser aus Bad Honnef für Hilfeleistungen bereit. Unmittelbar hinter der Bühne vor dem Postamt sind weitere drei Malteser eingesetzt. CHS

Sanitätsdienst vor großer Herausforderung am Tag der Deutschen Einheit

Zum Auftakt des Tages der Deutschen Einheit findet zur Zeit in der Kreuzkirche in Bonn ein Festgottesdienst statt. Neben zahlreichen prominenten Gästen werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff erwartet. Am Nachmittag findet ein Festumzug mit mehr als 2500 Teilnehmern  durch die Bonner Innenstadt statt.
Durch den hohen politischen Besuch wurde seitens der Polizei auch Auflagen an den Sanitätsdienst gestellt. Die Mitarbeiter des Sanitätsdienstes wurden mit speziellen Ausweisen ausgestattet, die Unfallhilfsstellen mussten in der Nacht zum Montag geräumt werden. Ein ähnliches Ausmaß an Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld einer Veranstaltung hat es seit dem Weggang der Bundesregierung aus Bonn für die Hilfsorganisationen nicht mehr gegeben. Dennoch wird den Gästen durch ein ausgereiftes Konzept und eine gute Vorbereitung ein hohes Maß an Sicherheit während allen Veranstaltungen zukommen. DS